Schmerzfrei mit Faszien­therapie

nach dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos

Faszien – oft gehört, aber was ist es wirklich?

Heute wird weit mehr zu dem Begriff Faszien gezählt als nur kollagenes Gewebe des Stütz- und Bindegewebes. Heutzutage zählen Kapseln, Sehnen, Bänder, Muskelhüllen, Knochenhaut, ja sogar Knochen selbst zu Faszien. Früher nicht beachtet, weiß man heute, dass viele Schmerzrezeptoren in dem Bindegewebe sind und dies somit ein wesentlicher Faktor für das Schmerzempfinden ist. Neue Forschungsergebnisse haben sogar gezeigt, dass die Faszien das größte „Schmerzorgan“ im menschlichen Körper sind.

Faszien sind Bindegewebsstränge aus kollagenen Fasern, welche den Muskel in Form halten. Auch Gelenkskapseln, Sehnen, Bänder und Knochenhaut gehören zur Gruppe der Faszien. In diesen Bindegewebssträngen befinden sich viele Schmerzrezeptoren und sollten daher in die Schmerztherapie inkludiert werden – um das größte „Schmerzorgan“ des Körpers zu behandeln.

Im Rahmen einer Verletzung oder durch Überbelastung bzw. Fehlbelastung kann die Faszie verdreht oder verformt sein – dies führt dann zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Die Faszientherapie nach Typaldos ist eine Methode, um die Verformung bzw. Verklebung manuell, also mit den Händen und ohne jegliche Injektion, zu lösen.

Durch gezielte Untersuchungstests und ein ausführliches Gespräch inkl. Unfallhergang wird die entstandene Fasziendistorsion (Verdrehung) eruiert und mittels Daumendruck behoben. Dieser Druck kann während der Behandlung als unangenehm empfunden werden, die Erleichterung ist jedoch recht bald danach merkbar. 

Wichtig: sollten Sie Befunde der Bildgebung oder von Fachärzten haben, bitte ich Sie, diese zum Termin mitzubringen. So kann ich die für Sie passende, zielgerichtete Therapie entwickeln.

Mehr Information unter:
www.fdm-europe.com/de_DE/